Forschungsprojekt "Gemeinschaft" im Dialog mit Wirtschaftsakteuren

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[1.5.2015] In der Reihe der Expertengespräche mit Akteuren aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen trafen sich Prof. Dr. Thomas Dienberg OFMCap (PTH Münster), Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (PTH Münster / Institut M.-Dominique Chenu Berlin) und Prof. Dr. Ulrich Engel OP (PTH Münster / Instititut M.-Dominique Chenu Berlin) am 20. April 2015 im Kapuzinerkloster Münster mit Wirtschaftsvertretern aus der Region. Auch die zweite Veranstaltung im Rahmen des neuen Forschungsprojekts "Gemeinschaft und Individualisierung. Was hält Gesellschaft, Kirche und Orden zusammen?" (2014-2016) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster (PTH) und des Institut M.-Dominique Chenu Berlin (IMDC) sollte den Theologen zur Orientierung dienen.

Im Spannungsfeld von Individualisierung und Gemeinschaft wurde u.a. am Beispiel des Antagonismus Karriereplanung vs. Work-Life-Balance die Abwägung verschiedener Werte gegeneinander angesprochen. Weiterhin ging es um Fragen wie teaminterne Disziplinierungen und Korrekturen, oder etwa die  (vorgebliche?) Notwendigkeit von Muli-Tasking-Fähigkeiten in modernen Unternehmen. Gemeinschaftsbildung, so wurde deutlich, bedarf der Information, des Vertrauens und der Transparenz. Insgesamt konnten die Theologen aus den Beiträgen der teilnehmenden zehn Wirtschaftsvertretern drei das Handeln der Unternehmer und Manager (zumeist aus dem Mittelstand) leitende Prinzipien der Katholischen Soziallehre extrahieren: Gerechtigkeit, Personalität und Solidarität.

Ein weiteres Expertengespräch mit Vertreter/-innen aus dem Bereich der Politik ist für Herbst 2015 in Berlin vorgesehen.

→ Website des Forschungsprojekts / Website of the Research Project >> 
  

 

 

 

U. Engel OP und Th. Eggensperger OP bei Jahresakademie 2015

[26.04.2015] Vom 23. bis zum 26. April 2015 fand in Bonn die diesjährige Jahresakademie des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes (KAAD) statt. Das Programm der Akademie, zu der dieses Mal - trotz Bahnstreiks - knapp 300 Teilnehmer/-innen aus insgesamt 39 Ländern zusammengekommen waren, widmete sich unter der Überschrift "Global Student?" der Bildungsmigration als Herausforderung für Universität und Kirche. Seit 2003 sind Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A., und Prof. Dr. Ulrich Engel OP als Geistliche Beiräte des KAAD tätig. Damit sind sie für die seelsorgliche Begleitung der Stipendiatinnen und Stipendiaten zuständig. In ihrer Funktion als Priester des KAAD zeichneten sie in Bonn für Organisation und Durchführung der interreligiösen „Begegnung im Gebet“ am Freitag, 24.4.2015, und der von Weihbischof Wilfried Theising (Münster / Xanten), dem Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für den KAAD, zelebrierten internationalen Festmesse am Samstag, 25.4.2015, verantwortlich; Thomas Eggensperger OP predigte im interreligiösen Gottesdienst über die Bedeutung des Heiligen im (säkularen) Alltagskontext.

Ulrich Engel OP eröffnete zudem noch eine Ausstellung des rumänischen Malers Sebastian Hosu. Hosu wurde nach Studien in Rumänien, Italien und Belgien 2013 als Meisterschüler von Professor Heribert C. Ottersbach an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig angenommen. Seitdem wird er vom KAAD gefördert.

→ Website des KAAD >>

→ Vernissage-Ansprache U. Engel >>

 Website von Sebastian Hosu >>

 

 

 

 

Ulrich Engel OP bei den Missionsärztlichen Schwestern

[20.4.2015] Auf Einladung des deutschen Distrikts der Missionsärztlichen Schwestern (MMS) hielt Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) am 18. April 2015 im Zisterzienserinnenkloster Helfta (Lutherstadt Eisleben) einen Vortrag zur Zukunft des Ordenslebens in der westlichen Welt. Unter der Überschrift "Es wird anders kommen als geplant..." skizzierte Engel einige theologische Aspekte, welche den Weg einer notwendigen Neuorientierung der vita religiosa markieren können. Dazu zählen nach Meinung des Referenten die Begriffe Säkularisierung, Diaspora, Inkarnation, religionsloses Christentum, Anders-Orte und Grenzen. Im Anschluss an Jürgen Habermas und Rainer Bucher, Marie-Dominique Chenu OP und Dietrich Bonhoeffer, Isolde Charim und Michel Foucault sowie Pierre Claverie OP und Timothy Radcliffe OP zeigte Engel systematisch-theologische Perspektiven für eine Neucodierung des Ordenslebens unter postmodernen Bedingungen auf. Eine lebhafte Diskussion der knapp 40 Teilnehmerinnen des All-District-Meetings suchte die Überlegungen Engels in die pastorale Realität der Missionsärztlichen Schwestern und ihrer assoziierten Mitglieder in Deutschland (Berlin, Frankfurt/M. Ruhrgebiet) zu übersetzen.

→ Fotos des All-District-Meetings und mehr >>

 Zur Website der Missionsärztlichen Schwestern in Deutschland >>

 

 

 

 

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