Ulrich Engel OP: Ein Abend zur Dreifaltigkeits-Theologie

Foto: KSG Berlin

[31.05.2018] Die gesellige Gottheit“ - so nannte der Schweizer Dichter-Pfarrer Kurt Marti (1921-2017) die Dreifaltigkeit und erweitert sie zudem um den weiblichen Gottesaspekt: „Eine Gottheit, die vibriert / vor Lust und Leben. / Die überspringen will / auf alles, / auf alle.“ – Auch wenn Immanuel Kant meinte, dass sich aus der Trinitätslehre „schlechterdings nicht Praktisches machen“ ließe, so versuchen wir es trotzdem. Ein theologischer Abend – kreativ und erfahrungsbezogen, nicht bloß für den Kopf! Mit dieser Ankündigung führte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) interessierte Studierende aller Fachrichtungen in die "Geheimnisse" der Trinitätstheologie und ihre bild- bzw. sprachkünstlerische Umsetzungen ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach dem Glück des/der Einzelnen und der Gemeinschaft. Ein spannender Abend!

 

Website der KSG Edith Stein Berlin: >> 

 

 

 

 

Dominikaner bei internationalem CONCILIUM- und MISEREOR-Kongress in Frankfurt/M.

Foto: MISEREOR

[29.05.2018] MISEREOR und die theologische Zeitschrift CONCILIUM diskutierten bei einem international besetzten, öffentlichen Fachkongress vom 27. bis zum 29. Mai 2018 in Frankfurt/M. neue Herausforderungen für globale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit: Der Gegensatz von Nord und Süd ist mittlerweile weltweit anzutreffen. 2050 werden etwa 66 Prozent der Menschheit in Städten leben. Wie das nicht haltbare universalisierte westlich-kapitalistische Modell von Fortschritt verstehen, wie beitragen, es überwinden? Was heißt Humanisierung angesichts dieser Herausforderungen? Aus sozialwissenschaftlicher und theologischer Perspektive wurden Denk- und Handlungsräume einer gerecht und ökologisch zu gestaltenden Globalisierung eröffnet. In welchen Städten wollen, können und werden wir in Zukunft zusammenleben? Was heißt das für ein Leben auf dem Land?

Gleich vier Dominikaner waren unter den rund einhundert Kongressteilnehmern: Prof. Dr. Thierry-Marie Courau OP (Institut Catholique Paris) und Prof. Dr. Carlos Mendoza Álvarez OP (Universidad Iberoamericana, Ciudad de México / Santa Fé) als Referenten und Mitglieder des CONCILIUM-Redaktionsrates, Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) als Moderator sowie Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster). Darüber hinaus konnten die vier zwei ehemalige Dominikaner begrüßen: Ulrich Nitschke (Leiter des Sektorvorhabens Werte und Religion bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ) und Dr. Dieter Richarz (MISEREOR, Abteilung Bildung und Pastoralarbeit), der die Fachtagung souverän moderierte.

 

Kongressprogramm: >>

Materialien zum Kongress: >>

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2/2018: Neues WORT UND ANTWORT-Heft erschienen

[20.05.2018] Das zweite Heft des 59. Jahrgangs der Dominikanerzeitschrift WORT UND ANTWORT (Heft 2/2018) ist erscheinen. Es widmet sich der Religionstheologie des bekannten französischen Theologen Claude Geffré OP (1926-2017). Wie lässt sich der Glaube an die (Heils-)Bedeutung von Leben, Tod und Auferstehung Jesu mit der religiösen Vielfalt in Einklang bringen? Die neue Ausgabe von Wort und Antwort nimmt diese Frage zum Ausgangspunkt. Nach Einführung in die Grundlagen der Theologie der Religionen durch Markus Kneer (Schwerte/Münster), blenden wir einen O-Ton Claude Geffrés OP in deutscher Erstveröffentlichung ein, in welchem er den dialogischen Charakter des Christentums anhand der Universalität des fleischgewordenen Wortes Gottes aufweist.

Anschließend führt Dennis Halft OP (Berlin/Jerusalem) in Geffrés Biografie und seine inkarnatorisch-christozentrisch verortete Theologie ein. Einem Vergleich des Ansatzes Geffrés mit anderen zeitgenössischen Religionstheologen (Jacques Dupuis, Peter C. Phan) widmet sich Alessandro Cortesi OP (Pistoia/Florenz). Ignace Berten OP (Brüssel) blickt zurück auf die christologischen Kontroversen um die Erklärung Dominus Iesus der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2000. Der Paderborner Theologe Klaus von Stosch unterzieht Geffrés ‚inklusivistische‘ Position einer kritischen Würdigung in komparativ theologischer Perspektive. Abschließend stellt Prakash A. Lohale OP (Toronto) in der Rubrik „Dominikanische Gestalt“ den US-Dominikaner Chrys McVey OP (1933–2009) vor, der jahrzehntelang als „Missionar“ in Pakistan lebte und dabei selbst eine Konversion erfuhr.

Eine kritische Würdigung des Ansatzes von C. Geffré!

 

Zum Heft und zur Website von WORT UND ANTWORT >>

 

 

 

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