Ulrich Engel OP is nominated as a Member of International Editorial Board

Abb.: ATF Press, Adelaide, Australia

[10.12.2020] "Unam Sanctam Apostolicam" is a new series concerned with publications by or about those who contributed to what has become known as the "Nouvelle Théologie". The Nouvelle Théologie took an historically-conscious approach to interpreting the biblical, patristic, and medieval sources of the Catholic tradition and was characterised as a so called "ressourcement" (a return to the sources) of the faith. This series follows that tradition and is international in scope and range. It brings together translations of texts, new editions, and studies examining the history of Nouvelle Théologie, its writers and those who followed in that tradition.

Series Editor is Gabriel Flynn, Dublin City University, Ireland. Members of the International Editorial Board are: Paul Avis, University of Exeter, UK; Dries Bosschaert, KU Leuven, Belgium; Catherine Clifford, St Paul University, Ottawa, Canada; Ulrich Engel OP, M-D Chenu Institute, Berlin, Germany; Catherine Hilkert, OP, University of Notre Dame, Indiana, USA; Grant Kaplan, Saint Louis University, USA; Gerard Kelly, Catholic Theological Institute, Sydney, Australia; Patricia Kelly, Research Fellow, University of St Andrews, UK; Annemarie Mayer, KU Leuven, Belgium; Kathleen McManus, OP, USA; Ormond Rush, Australian Catholic University, Australia; Karim Schelkens, Tilburg University, Netherlands.

 

See website of "Unam Sanctam Apostolicam Series" at ATF Press >>

 

 

 

 

 

 

Guardini-Predigt von Thomas Eggensperger OP

Abb.: Wikipedia (gemeinfrei), Romano Guardini um 1920

[01.12.2020] Seit dem Sommersemester 2005 veranstaltet die Guardini Stiftung Berlin zusammen mit der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung eine Theologische Predigtreihe, die bei den Gottesdienstbesuchern auf ein großes Echo stößt. Die Predigtreihe steht in Bezug zum Wirken Romano Guardinis an der Humboldt-Universität zu Berlin (ehemals: Friedrich-Wilhelms-Universität). Bis zu seiner Amtsenthebung 1939 hielt dieser während der 20er und 30er Jahre regelmäßig Predigten und geistliche Vorträge in der Benedikt-Kapelle in Berlin. Das Besondere an der Art seines Vortragens, die er in ähnlicher Weise und in einem ähnlichen Rahmen auch während seiner Münchener Zeit (1948 bis kurz vor seinem Tod 1968) pflegte, bestand darin, theologische Erkenntnisse, Schriftauslegung und Verkündigung zu kombinieren und mit einem, wie Zeitzeugen berichteten, fesselnden Vortragsstil den Zuhörern nahezubringen.

Anknüpfend an die bewährte Tradition hat es sich die Guardini Stiftung zur Aufgabe gemacht, regelmäßig während der Vorlesungszeit in der Kirche St. Ludwig (Berlin-Wilmersdorf), nahe dem Standort der heute nicht mehr existierenden Benedikt-Kapelle, die Predigten des Samstagabend-Gottesdienstes zu übernehmen. Die Gottesdienste sind begleitet von zeitgenössischer Sakralmusik, die in enger Kooperation mit zwei Orgelklassen der Universität der Künste aufgeführt wird. 

Am 1. Advent 2020 hielt Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) die von der Guardini Stiftung Berlin verantwortete Ansprache im Reihe der Theologische Predigtreihe in St. Ludwig sowie in Berlin-Britz. Unter dem Titel "Vom Warten durch den endlosen Gang dieser Zeit reden die vier Kerzen." – Nicht wissen, wann die Zeit da ist… reflektierte Eggensperger ausgehend von Mk 13,33-37 in Zeiten der allgegenwärtigen und doch nicht greifbaren Pandemie über die Suche nach der Zeit – die in keinem Moment eine "verlorene" sei, so der Dominikaner. Musikalisch Begleitet wurde der Prediger an der Orgel von den Studierenden der "Universität der Künste Berlin", Jonas Sandmeier und Henri Raeck.

 

Zum Text der Predigt zum Nachlesen >>

Die Website der Guardini Stiftung Berlin >> 

 

 

 

 

 

 

4/2020: "Wünsch dir was! Utopien/Dystopien"

Abbildung: www.wort-und-antwort.de

[12.11.2020] "Washington D.C. im Jahr 2054: In der US-amerikanischen Hauptstadt gehören Morde der Vergangenheit an. Möglich geworden ist die traumhafte Situation, weil die Abteilung „Precrime“ der Polizei alle potentiellen Verbrecher aufzuspüren in der Lage ist, bevor diese ihre Taten begehen können. Geschildert wird dies in dem US-amerikanischen Science-Fiction-Thriller „Minority Report“ aus dem Jahr 2002 (Regie: Steven Spielberg). Im Verlauf des Films wird jedoch bald schon deutlich, dass die Utopie eines verbrechensfreien Zusammenlebens mit dem massiven Verlust persönlicher Freiheit erkauft ist. Die realisierte Utopie mutiert zur höchst beunruhigenden Dystopie …

Die neue „Wort und Antwort“-Ausgabe verhandelt unter dem selbstredend ironisch auftretenden Obertitel „Wünsch dir was!“ die von Spielberg filmisch inszenierte Doppelgesichtigkeit von utopischen bzw. dystopischen Sehnsuchtsbildern und Gesellschaftsentwürfen in verschiedenen Hinsichten: Nach einer begriffspolitischen Bestimmung von Utopie und Dystopie durch Gregor Naumann OP (Vechta) fokussiert Dieter Funke (Düsseldorf) das Thema psychologisch im Blick auf die Ausbildung lebensnotwendiger Polaritätstoleranzfähigkeiten. Sonja Rupp (Mannheim) erkundet am Beispiel von Saša Stanišić’ Roman „Vor dem Fest“ die Utopie-generierende Rolle von (fiktiven) Alltagsheld*innen. Bernd Hagenkord SJ (München) diagnostiziert der katholischen Kirche: Weder echte Dystopien noch echte Utopien gebe es da. Ob der „Synodale Weg“ das Ruder rumreißen wird können, bliebt offen. Thomas Eggensperger OP (Berlin) und Angel Méndez Montoya OPL (Ciudad de México) widmen ihre Beiträge den Konsequenzen von COVID-19. Während der eine das dystopische Moment des (eigentlich utopisch aufgeladenen) Reisens in Zeiten von Corona untersucht, zeigt der andere, welche verheerenden Auswirkungen die Pandemie im Zusammenspiel mit kolonialistischen und heteropatriarchalen Konstellationen vor allem auf arme, unerwünschte oder queere Körper hat. In der Rubrik „Dominikanische Gestalt“ stellt Norbert Schmeiser OPL (Freiburg/Br.) die beeindruckende Biographie des italienischen Journalisten und Politikers Igino Giordani OPL (1894–1980) vor. Javier Martínez Contreras (Bilbao) präsentiert abschließend eine Relecture der ersten Seiten von Ernst Blochs „Prinzip Hoffnung“, eines Werks, das vielen Intellektuellengenerationen als Inbegriff utopischen Denkens galt." (Editorial)  

 

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• VL (Block 14.-16. Jan.): Mystische Dimensionen des Islam (Halft) >>

Universität Potsdam
• SE: Religion in Zeiten von Corona (Eggensperger / Engel) >>
 
Universität Hannover
• SE: Gottesfrage. Erkundungen mit Thomas v. Aquin (Eggensperger)
 
KU Eichstätt
SE: Das "Gesetz" in der STh des Thomas v. Aquin (Eggensperger)
LK: Das Politische in/an Hannah Arendts „Freundschaft“ (Eggensperger)
 
Theol. Fakultät Trier
• VL: Das Judentum zur Zeit des zweiten Tempels (Halft) >>
SE: Muslimische Bibelauslegung (Halft) >>
 
Universität Innsbruck
• VL: Pastoraltheologische Grundlagen (Bauer) >>
SE: Homiletik (Bauer) >>
 
 
 

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E. Van Stichel / Th. Eggensperger OP / M. Kalsky / U. Engel OP (Eds.), Fullness of Life and Justice for All: Dominican Perspectives, ATF Theology Adelaide, Australia 2020, 380 pp., ca. 20-25 €

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