Th. Eggensperger OP und U. Engel OP referierten in Salzburg

[18.03.2015] Das in Wien ansässige "Forum der Weltreligionen" veranstaltete auch heuer wieder seine Jahrestagung in der Reihe "Ordenscharismen und Religionen" in Salzburg. Neben anderen namhaften Referenten - u.a. Prof. Dr. Rotraud Wielandt (Islamwissenschaftlerin, Universität Bamberg), Prof. Dr. Gert Melville (Historiker, Universität Dresden) und Prof. Dr. Peter Neuner (LMU München) - waren auch Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) und Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) als Referenten geladen. Eggensperger sprach am 17.3.2015 zum Thema "Religionsgemeinschaften unter dem säkularen Dach der Staatengemeinschaft" und stelle in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der jüngsten Bertelsmann-Studie ("Religionsmonitor 2014") vor. Von dort aus suchte er Gemeinschaft als "mundane" zu denken. Engel entwickelte einen Tag zuvor (16.3.2015) Skizzen zu einer konziliar-nachkonziliaren Diasporatheologie. Dazu suchte er im Anschluss an die Kulturwissenschaftlerin Isolde Charim, den Philosophen Michel Foucault, die Theologen Melchor Cano OP und Marie-Dominique Chenu OP Grenzsituationen als "loci theologici" zu verstehen.

Aus dem Dominikanerorden nahmen neben den beiden Mitarbeitern des Institut M.-Dominique Chenu auch Dr. Josef Dreher (Islamwissenschaftler München/Kairo) mit einem Vortrag zur Rolle der Bruderschaften im modernen Ägypten) sowie als Teilnehmer Prof. Dr. Benedict Viviano (München/Fribourg) und Dr. Christophe Holzer OP (München) an der Konferenz in Salzburg teil.

Eine Publikation der diversen Beiträge ist geplant.

Zum Programm der Tagung >>
Website des "Forum für Weltreligionen" >>
 

 

 

 Thema: "Studierende(n)Kirche. Lernort Hochschule"

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[05.03.2015] Die erste Ausgabe des 56. Jahrgangs der Dominikanerzeitschrift WORT UND ANTWORT widmet sich dem Thema Hochschulpastoral. Unter dem Titel „Studierende(n)Kirche“ versammelt das Heft verschiedene Beiträge zum „Lernort Hochschule“. Weihbischof Theising (Münster), im Rahmen der Deutschen Bischofskonferenz verantwortlich für die Hochschulpastoral, umreißt in einem Grundsatzartikel Aufgaben und Bedeutung einer „lernenden“ Kirche. Weitere Beiträge interpretieren die Hochschulpastoral als Dienst der Kirche an der Gesellschaft, beleuchten die Präsenz der Kirchen an den Universitäten aus religionsverfassungsrechtlicher Sicht und stellen das sog. „Guidelines“-Projekt des Päpstlichen Migrationsrates vor. Über den deutschen Tellerrand hinaus schaut auch ein Beitrag aus den USA, der die Arbeit in den Campus Ministry Centers an der Indiana University betrachtet. Gastfreundschaft und interreligiöser Dialog gehören zu den Charakteristika einer im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils weltoffenen Hochschulpastoral. In (theologie-)historischer Perspektive erinnert das WORT UND ANTWORT-Heft an Bonaventura Krotz OP sowie Karl Rahner SJ und Johann Baptist Metz.

 

→ Mehr zum Heft auf der Website von "Wort und Antwort" >>

 

 

 

 

Ulrich Engel OP schreibt in der "Herder Korrespondenz"

[08.02.2015] Im Februar-Heft der renommierten Zeitschrift "Herder Korrespondenz" befasst sich Prof. Dr. Ulrich Engel OP, Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster, mit der Krise der Orden. Unter der Überschrift "Die stillgelegten Propheten?" kritisiert Engel real existierende Tendenzen der Selbstlähmung und Dialogunfähigkeit. Zugleich macht der Berliner Dominikaner aber auch auf hoffnungsvolle Neuaufbrüche aufmerksam, die an eher unscheinbaren "Anders-Orten" (Michel Foucault) zu finden sind.

Gleich wohl muss konstatiert werden: Das Ordensleben in Deutschland steht vor einem historischen Traditionsbruch. Teilweise schrumpfen die Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens nur noch auf einen Schatten ihrer selbst zusammen. Zugleich wird den Orden aber immer wieder auch von höchster Stelle eine Art „Reservefunktion“ für die Zukunft der Kirche zugeschrieben. Ein oft wirklichkeitsfremder Blick verstellt dabei die Sicht auf Lage und tatsächliche Möglichkeiten der Orden. Zum Auftakt des „Jahrs der Orden“, welches bis Februar 2016 dauert, ist daher eine genaue Analyse notwendig.                                

Zur Website der "Herder Korrespondenz" >>
Informationen zum Autor U. Engel OP >>
 

 

 

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