4/2021: "Wo zwei oder drei... Abrahami(ti)sche Religionen"

 

Abbildung: www.wort-und-antwort.de

[15.12.2021] Schon oft wurde die Wendung "abrahami(ti)sche Religionen" dafür kritisiert, dass sie Religionen essenzialisiere und eine harmonisierende Einheitlichkeit zwischen ihnen suggeriere, die nicht den religionshistorischen Gegebenheiten entspricht. Mit 9/11 und dem wachsenden Bedürfnis nach einer ‚Zähmung‘ des Gewaltpotenzials von Religion haben interreligiöse Initiativen, die sich aus einer friedenstiftenden Absicht heraus einer „abrahamischen Ökumene“, „abrahamischen Spiritualität“ o.ä. verschreiben, neuen Schub erhalten. Jedoch übersehen diese häufig die unterschiedlichen Ausgangssituationen und historischen Erfahrungen der drei Traditionen, was zu Irritationen in der Begegnung zwischen Jüd*innen, Christ*innen und Muslim*innen führen kann.

Das neue WORT UND ANTWORT-Heft versammelt Beiträge von Ephraim Meir („Das Abrahamitische Abenteuer [Er]Leben“), von Jehoschua Ahrens zu jJüdischen Trialog-Initiativen, Abualwafa Mohammed über korandidaktische Überlegungen zum abrahamitischen Trialog in Schule und Bildungsarbeit, von Mira Sievers und Tobias Specker SJ zu Ansätzen einer „Intertheologie“,  von Hana Bendcowsky zum interreligiösen Dialog in Israel, von Dennis Halft OP zu Bernard Dupuy OP (1925–2014) und von Anja Middelbeck-Varwick zu Leo Baecks Buch „Judentum, Christentum und Islam“ (1956). 

 

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