Max Cappabianca OP über Erfahrungen in der Dominikanerkommunität Chenu  

Abb.: Die Zeit

[26.06.2020] "Brüder und Schwestern, wie geht es euch?" - so titelte die Wochenzeitung DIE ZEIT jüngst in ihrer Beilage "Christ und Welt" (Nr. 27/2020 vom 26.6.2020). Die Frage richtete sich an Ordensfrauen und -Männer in verschiedensten klösterlichen Gemeinschaften in Deutschland. Der zuständige Redakteur Jonas Weyros führte die Statements der Ordensleute wie folgt ein: "Auf einmal lebt man wochenlang an einem Ort, trifft immer nur die gleichen Menschen: Was für viele eine neue Pandemie-Erfahrung war, gehört für Ordensgemeinschaften zum Alltag. Aber macht das den Umgang mit der Krise leichter? Wie war der Lockdown im Kloster? Wir haben nachgefragt."

Neben Vertreter*innen der Benediktinerinnen (Rüdesheim), Franziskanerinnen (Augsburg) und Schervier-Schwestern (Arnoldsweiler) und Benediktiner (Heidelberg) kam auch P. Max Cappabianca OP (Berlin) zu Wort. Der Leiter der Kath. Studierendengemeinde Edith Stein in Berlin ist 1994 in den Predigerorden eingetreten und gehört heute der Dominikanergemeinschaft im Prenzlauer Berg an. Er berichtet in der Zeitung über die Zeit des Corona Lockdowns in der Kommunität am Institut M.-Dominique Chenu.

 


  

"Gott sei Dank kochen alle fünf Brüder gut und gerne"

Immer wieder: Hannah Arendt. Zu einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin (12. Mai bis 18. Oktober 2020)
Von Max Cappabianca OP

Unsere Dominikanerkommunität entspricht sicher nicht dem Klischee einer Ordensgemeinschaft, die hinter Klostermauern betend ein beschauliches Leben führt. Die fünf Brüder der Gemeinschaft am Institut M.-Dominique Chenu in Berlin sind vor Corona viel unterwegs gewesen: als akademische Lehrer an verschiedenen Orten Deutschlands und im Ausland, zu Sitzungen von Gremien des Ordens und anderer Institutionen, mit denen wir zusammenarbeiten, oder zu Dreharbeiten im Rahmen meiner Medienarbeit. . (…)


 

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