Der Garten als Freizeitmetapher - von Albertus Magnus bis heute

 

[10.11.2015] Landwirtschaft und Gartenbau sind seit jeher wichtige Pfeiler der abendländischen Klosterkultur. Die Bewirtschaftung der oft ausgedehnten Besitzungen stand und steht auch heute teils noch im Mittelpunkt der Arbeit im Kloster. Im Rahmen des Symposiums KLOSTER.LAND.WIRTSCHAFT am 9. November 2015 - veranstaltet vom überregional agierenden Netzwerk KLOSTERLAND e.V. im 1180 gegründeten, ehemaligen Zisterzienserkloster Lehnin (Brandenburg) - wurde das Thema der klösterlichen Landwirtschaft und Gärtnerei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven im  beleuchtet und gemeinsam diskutiert. Ordensleute berichteten von ihrer Arbeit im Klostergarten und nachhaltiger Landwirtschaft, Historiker gingen auf Spurensuche technischer Innovationen mittelalterlicher Klosterwirtschaft. Wie historische Gartensysteme instandgehalten und touristisch in Wert gesetzt werden können, steht in Zusammenhang mit dem neuen Interesse an Kloster und Garten vor dem Hintergrund der Sehnsucht nach Entschleunigung und freier Zeit. Dazu referierte Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (INstitut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) zum Thema "Der Garten als Freizeitmetapher. Von Albertus Magnus zu Freizeit- und Entschleunigungssehnsüchten der Gegenwart".

Fotos der Veranstaltung (Website von Klosterland e.V.) >>