Tiemo R. Peters OP (+) im Gespräch mit seinem Schüler Peter Neuhaus

Quelle: St. Benno Verlag, Leipzig 

[02.03.2019] Der neueste Band in der Reihe "Dominikanische Quellen und Zeugnisse" ist kein Buch im herkömmlichen Sinn, sondern ein Briefgespräch des Priesters, Ordensmanns und Lehrers Dr. Tiemo R. Peters OP (1938-2017) mit einem seiner Schüler, Dr. Peter Neuhaus (Hilchenbach/Westf.), über brennende Fragen des Lebens, Glaubens und der Theologie. Die Zeit, die für dieses Gespräch blieb, war durch den nahenden Tod des kranken Lehrers befristet. Somit galt es, ohne Umschweife zur Sache zu reden. Tiemo R. Peters gilt als einer der wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Zeitlebens stand er für einen besonderen Mut zur Wahrheit und damit in Anlehnung an die jüdische Philosophin Hannah Arendt für einen Glauben ohne Geländer, "der die Sehnsucht nicht aufgibt, die im Suchen besteht, nicht im Finden".

Im Sinne der Proustschen „Recherche du temps perdu“, an der Tiemo R. Peters sich wie an keinem anderen Werk abgearbeitet hat, könnte das neue Buch als eine Fortsetzung der Suche gelesen werden, der er sich bis zum Schluss nicht hat entziehen können: der Suche nach Gott. Ein solche suchende Glaubenspraxis ohne Geländer muss gelernt werden.

Der Dialog zwischen Peters und Neuhaus wird ergänzt durch ein kurzes Gespräch über Kontemplation zwischen Peters und Dr. Karl Meyer OP (Dominikanerkonvent Hamburg) sowie durch ein umfangreichere theologischen Recherche von Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Philosophisch-Theologische Hochschule Münster / Institut M.-Dominique Chenu Berlin), die sich unter dem Wort des Thomas von Aquin "Contemplata aliis tradere" der bei Peters deutlich zu Tage tretenden inneren Verbindung zwischen der neuen Politischen Theologie und dominikanischer Spiritualität widmet.  

 

Bibliographie: Tiemo R. Peters / Peter Neuhaus, Glauben ohne Geländer. Ein Gespräch am Rande des Lebens. Mit einem Geleitwort und einer theologischen Recherche von Ulrich Engel sowie einem Gespräch zwischen Tiemo R. Peters und Karl Meyer, hrsg. von Thomas Eggensperger und Ulrich Engel (Dominikanische Quellen und Zeugnisse Bd. 21), St. Benno Verlag Leipzig 2019, 112 S., € 9,95, ISBN 978-3-7462-5428-9.

  

Bestellmöglichkeit des Buches auf der Website des St. Benno Verlags Leipzig >>

 

 

 

 

 

Johannes Frenz (Münster) beendet einmonatige Praxiszeit in Berlin

 

Quelle: privat 

[03.03.2019] Anfang März verließ Herr Johannes Frenz (Universität Münster) wieder das Institut M.-Dominique Chenu Berlin (IMDC). Vier Wochen lang arbeitete er als Praktikant in der Forschungseinrichtung der Dominikaner im Prenzlauer Berg. Der Student aus Brake im Oldenburger Land ist bundesweiter Sprecher der „Interessierten am Beruf Pastoralreferent/in“ (IPRI) und einer der Sprecher des Bewerberkreises der Pastoralreferenten im Bistum Münster.

Im Institut M.-Dominique Chenu Berlin lernte Frenz die Arbeit an einem außeruniversitären Forschungsinstitut in Trägerschaft einer katholischen Ordensgemeinschaft kennen und schätzen. Neben redaktionellen Tätigkeiten im Rahmen der Zeitschrift "Wort und Antwort" (www.wort-und-antwort.de) übernahm er Korrekturarbeiten an theologischen Texten, half bei der Konzeption einer Lehrveranstaltung an der Universität Potsdam für das Sommersemester 2019, besuchte das Werkstattgespräch 2019 der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik in der Katholischen Akademie Berlin, lernte die Projektgruppe kennen, die an der Realisierung einer von Orden und Geistlichen Gemeinschaften getragenen akademischen Einrichtung in Berlin arbeitet, und verfasste eine Rezension zu einem jüngst erschienenen Sammelbands zum Thema "Heimat und Identität". Im Zusammenhang mit diesen und anderen Aktivitäten und auch darüber hinaus ergaben sich eine ganze Reihe von Gelegenheiten zu theologischen Fachgesprächen, pastoralen Vergleichen zwischen Berlin und Münster sowie Besuchen in der Katholischen Studierendengemeinde "Edith Stein" Berlin.

Wir wünschen Johannes Frenz für seinen Studienabschluss und seine weiteren Schritte alles Gute!

 

Zur Facebook-Seite von IPRI >>

 

 

 

 

 Thomas Eggensperger OP diskutiert in Leipzig mit Gert Pickel

 

Quelle: Orientierung Leipzig 

[01.03.2019] Die beiden großen Kirchen in Deutschland verzeichnen seit Jahrzehnten schwindende Mitgliederzahlen. Zudem stößt vor allem die katholische Kirche stößt mit ihren inhaltlichen Positionen häufig auf Widerspruch. Wo aber liegen die Gründe für diese Säkularisierung? Warum sind die Kirchen oftmals aus unserer Alltagskultur verschwunden? Setzt sich der Prozess der wechselseitigen Entfremdung von Kirche und Gesellschaft unaufhaltsam fort? Wie können die Kirchen auf die veränderten Ausgangsbedingungen reagieren? Was muss geschehen, damit Kirche und Gesellschaft seltener aneinander vorbeireden, sondern häufiger miteinander ins Gespräch kommen?

Diesen und anderen Fragen widmeten sich am 28. Februar 2019 der Religions- und Kirchensoziologe Prof. Dr. Gert Pickel (Theologische Fakultät der Universität Leipzig) und der Sozialethiker Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Philosophisch-Theologische Hochschule Münster / Institut M.-Dominique Chenu Berlin). Die Debatte ist als Kooperationsprojekt der Katholischen Akademie Dresden-Meißen und der (Evangelisch-)Theologischen Fakultät der Universität Leipzig eingebunden in eine mehrteilige Vortrags- und Diskussionsreihe. Diese steht unter der Fragestellung: "Welche Kirche braucht das Land?"

  

Zur Ankündigung der Veranstaltung auf der Website des Leibnizforums Leipzig >>

 

 

 

 

 

 

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WiSe 2018/19 AKTUELL


PTH Münster
VL M12: Christliche Sozialethik (Eggensperger) >>
VL M23/Liz.: Theologie der Erfahrung (Engel) >>
VL Liz.: Mystische Dimensionen des Islam (Halft) >>
 
LMU München
Die Tugend der „Prudentia“ bei Thomas von Aquin (Eggensperger) >>
 
KU Eichstätt-Ingolstadt
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Pontificio Istituto di Studi Arabi e d’Islamistica Roma (PISAI)
• Seminar Liz.: Inroduction to Arabic Manuscript Studies (Halft) >>
 
 
 

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