Thomas Eggensperger OP at International Conference at Providence College, USA

Picture: Bartomolé de Las Casas OP, Wikimedia (Public Domain)

[17.07.2019] On 16th of July 2019 Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu / PTH Münster gave a paper at Providence College, Providence, Rhode Island, USA. In his contribution to the II International Conference on Bartolomé de Las Casas. Eggensperger reflected about "Prudentia" as an Interpretation of Bartolomé de Las Casas following Thomas Aquinas

Bartolomé de Las Casas disputed in his text "Apologética Historia Sumaria" the aspect of "prudence" (chapters 40-48). The background is his intention to prove that the "indios" are really individuals with "ratio" and "intellectus". Therefore, Las Casas uses the interpretation of prudence according to Thomas Aquinas in his Summa theologiae (II-II 45 et sqq). He uses especially the distinction between "prudentia monastica", "prudential oeconomica" and "prudential politica". Aquinas (and Aristotle) is the base adopted by Las Casas to demonstrate the ability of the "indios" being individuals capable of socialization and community life. The method of Las Casas is an exciting example of a reception of actual debates (16th century) on the basis of a high medieval theory

Thomas Eggensperger OP, born 1963, Dominican friar of the German province of Teutonia, studies in theology, philosophy and Spanish (Dr. theol. and M.A.), thesis of doctorate about Las Casas and his political philosophy, author of a biography of Las Casas, various articles about the same issue. Teaching as professor Social Ethics at the Philosophisch-Theologische Hochschule Münster, actually as Guest professor at the University of Munich; he is director of the Institute M.-Dominique Chenu Berlin.  

 

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Drei Exkursionen beschließen das Sommersemester 2019

Abbildung: LER-Logo, Universität Potsdam (www.uni-potsdam.de)

[10.07.2019] Unter der Überschrift "Religionen – öffentlich oder privat? Theoretische Reflexionen und praktische Erkundungen" boten Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP und Prof. Dr. Ulrich Engel OP (beide IMDC Berlin - PTH Münster) im Sommersemester 2019 ein Seminar für Studierende der Religionswissenschaft und des Fachs Lebensgestaltung - Ethik - Religionskunde (LER) an. 

Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten säkularer und zugleich religiös pluraler geworden. Auf der einen Seite werden an Universitäten Zentren für islamische Theologie eingerichtet, auf der anderen Seite wird die privilegierte Stellung der Kirchen kritisiert. Wohin gehören die Religionen: in die Öffentlichkeit oder in die Privatsphäre? In die Rundfunkräte oder in Synagogen, Kirchen und Moscheen? In staatliche Schulen oder ins „Herzenskämmerlein“ der/des Einzelnen? Oder anders gefragt: Wieviel religiöse Symbolik – Kippa, Kreuze, Kopftücher – verträgt die Gesellschaft in Deutschland?

Im Seminar haben sich Lehrende und Studierende mit diesen und anderen, oftmals heiß umstrittenen Fragen befasst. Und dies auf doppelte Weise: in der theoretischen Auseinandersetzung und in einem umfangreichen Exposure-Programm. Das Seminar bot einen Überblick über die gängigen religionswissenschaftlichen und theologischen, philosophischen und politischen Positionen und Argumentationen zum Thema. Im Rahmen von Exkursionen zu religiösen bzw. politischen Institutionen und ihrer Vertreter*innen in Berlin traten die Teilnehmer*innen aktiv in die Diskussion um den Ort der Religionen in der Gesellschaft ein. Empfangen wurden die Seminarteilnehmer*innen im "Katholischen Büro" (Katharina Jestaedt) welches im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz den Kontakt zu Bundesregierung und Bundestag hält, vom ehemaligen Bundestagspräsidenten Dr. h.c. Wolfgang Thierse, und in der Ibn Rushd - Goethe Moschee (Mohamed El-Kateb) in Berlin Tiergarten. Die (z.T. kontroversen) Diskussion mit den durchgängig hoch interessanten Gesprächspartnern sind bei den Studierenden inn guter Erinnerung geblieben.

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2/2019: "Mia san mia. Identität durch Abgrenzung"

Abbildung: www.wort-und-antwort.de

[15.05.2019] "Vor der Frage nach dem Selbst gibt es kein Entrinnen. Die eigene Identität bleibt eine unfreiwillige, lebenslange und multidimensionale Aufgabe, der sich jede und jeder kontextgebunden und innovatorisch stellen muss. Das geht nicht allein im sterilen Raum der Selbstreflexion, sondern wird durch Fremdzuschreibungen und soziale Zusammenhänge beeinflusst. In dieser Ambivalenz von Narrativen können Feindbilder durch Ängste geschürt werden; es drohen gesellschaftliche Spaltung und Entmenschlichung, wie anhand gegenwärtiger politischer Entwicklungen in Europa und den USA zu beobachten ist.
Die neue Ausgabe von
WORT UND ANTWORTproblematisiert die Frage nach Identität(en) und will alternative Denkhorizonte aufzeigen." (Johannes Frenz / Dennis halft OP, Auszug aus dem Editorial zu Heft 2/2019)

 

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Lehrveranstaltungen SS 2019


PTH Münster
VL M20: Wirtschaft und Ethik (Eggensperger) >>
VL M10: Fundamentaltheologische Ekklesiologie (Engel) >>
 
Universität Potsdam
HS Religion - öffentlich oder privat? (Eggensperger / Engel) >>
 
KU Eichstätt-Ingolstadt
VL Theologie und Spiritualität Christlicher Sozialethik (Eggensperger) >>
 
Universität Innsbruck
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