Thomas Eggensperger OP schreibt über die „Phänomenologie des Politischen“ 

Abb.: DHM Berlin

[26.04.2020] Noch während der Corona-Krise wurde im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine Ausstellung zu Leben und Werk der Philosophin Hannah Arendt (1906-1975) eröffnet. Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) hat sich die Ausstellung angeschaut und für die theologische Plattform "feinschwarz.net" den folgenden Bericht veröffentlicht. Der Text steht seit dem 26. Mai 2020 online und widmet sich Arendts „Phänomenologie des Politischen“

 

Immer wieder: Hannah Arendt
Zu einer Ausstellung in Berlin
Von Thomas Eggensperger OP
 
Das erste Mal in meinem Leben begegnete mir Hannah Arendt im Rahmen eines Hauptseminars des Philosophen Ernst Vollrath an der Universität Köln. Wir lasen und analysierten ihr Werk Vita activa. Oder vom tätigen Handeln (1960). Die Debatte war insofern prägend, da Vollrath nicht nur begeisterter Arendt-Forscher war, sondern sie auch noch persönlich aus einer gemeinsamen Zeit an der New School for Social Research in New York kannte. Sichtlich bewegt erzählte er von der gemeinsamen intellektuellen Zeit in den USA, die im Anschluss daran zu einem regelmäßigen Briefwechsel führte, der (noch) nicht veröffentlicht ist (Der Briefwechsel befindet sich im Hannah-Arendt-Zentrum in Oldenburg). Vollrath, damals selbst Professor für Politische Philosophie, titulierte Arendts Ansatz in seinen Schriften immer wieder als „Phänomenologie des Politischen“ und dies mit gutem Grund, denn Arendt selbst lehnte es mehrfach explizit ab, sich Politische Philosophin zu nennen und präferierte es, als jemand gesehen zu werden, die Politische Theorie betreibt. 
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