Herausforderungen der Religionstheologie Claude Geffrés OP 

[01.02.2018] Auf Einladung des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt/M. sprach Dr. phil. Dennis Halft OP, Dipl. Theol. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin), am 1. Februar 2018 dort über "Herausforderungen der Religionstheologie am Beispiel des Denkens Claude Geffrés". Der Vortrag fand im Rahmen der Neubesetzung der Professur für Religionswissenschaft und Religionstheologie am Fachbereich Katholische Theologie (Nachfolge Prof. Dr. Wolfgang Gantke) statt. In einem starken Feld von Bewerber*innen zeigte Halft Relevanz und Grenzen des Ansatzes des französischen Dominikanertheologen Geffré auf. Im Mittelpunkt seiner Vorlesungen wie auch in der anschließenden Diskussion ging es vor allem um inkarnationstheologische und christologische Fragestellungen - nicht zuletzt im Rückbezug auf die Konzilserklärung "Nostra aetate" über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen - sowie um das Potential, das dem interreligiösen Dialog innewohnt. Mit Geffré und über diesen hinausgehend machte Halft das Lernen aus den Differenzen zwischen dem Eigenen und dem Anderen stark. Methodologisch verwies er in diesem Zusammenhang auf Pierre Bourdieus Ansatz erkenntnisproduktiver Distinktionen

 

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