Fortführung der Diskussion zur Kirchenaustrittsstudie

Foto: Verlag Herder, Freiburg/Br.

[17.11.2018] Am 5. November 2018 stellte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) den dritte, theologischen Teil der sog. Kirchenaustrittsstudie vor, die ein Konsortium von drei wissenschaftlichen Teams - darunter eines des Forschungszentrums der Dominikaner Institut M.-Dominique Chenu Berlin - 2017/18 erarbeitet hatte. Nach einem Input zu Daten, Zahlen, Fakten im Zusammenhang mit dem Kirchenaustrittsphänomen im deutschsprachigen Raum durch Herrn Björn Szymanowski (ZAP - Zentrum für angewandte Pastoralforschung an der Universität Bochum) hielt Engel einen Vortrag zum Thema "Von der Pastoral der Rahmung zur Sozialen Bewegung". Die sich anschließende, in Anwesenheit von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zum Teil heftig geführte Diskussion, zeugte von der Brisanz des Thema speziell für die Leitenden Pfarrer der Diözese.

Ein Jahr zuvor hatte Engel - ebenfalls auf Einladung des Bistums - vor dem selben Kreis gesprochen. Damals ging es um die Frage nach einer den Aufgaben angemessenen "Pfarrersspiritualität".

  

Website der Bistums Essen zu Kirchenaustritt bzw. -verbleib >>

Informationen zur Studie auf der Seite des Verlags Herder >>

 

 

 

 

Zwei Gastprofessuren für Sozialethiker des IMDC 

Foto: Dominikanerinnenkloster Koblenz-Arenberg, 2018

[16.11.2018] Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) hat im Wintersemester 2018/19 gleich zwei Gastprofessuren inne.

An der Ludwig-Maximilians-Universität LMU München vertritt er den Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Markus Vogt, der z.Zt. ein Forschungsfreisemester wahrnimmt.

Die Katholische Universität Eichstätt - Ingolstadt hat Eggensperger eine längerfristige Gastprofessur übertragen. Am Lehrstuhl des Moraltheologen Prof. Dr. Alexis Fritz OPL übernimmt der Berliner Theologe den an der Theologischen Fakultät der KU nicht mit einem eigenen Lehrstuhl ausgestatteten Bereich Sozialethik.

Zu den Lehrveranstaltungen von Prof. Eggensperger siehe die Hinweise auf dieser Website oben rechts.

 

Website der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München >>

Website der Theologischen Fakultät der KU Eichstätt - Ingolstadt >>

 

 

 

 

"Jesaja - quer gelesen" - ein Heft für Advent und Weihnachten

 

[15.11.2018] Das Buch Jesaja kommt recht adventlich daher! Im liturgischen Jahr spielt das Buch vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit eine besondere Rolle und wird vielfach in Gottesdiensten gelesen. Unter dem Titel „Jesaja. Quer gelesen“ präsentieren wir neben der liturgischen Rezeption eine Reihe anderer Angänge im Umgang mit dem Propheten: feministische, jüdische, politische, ästhetische

Ulrich Berges (Bonn) bezeichnet Jes in seinem Stichwort als „liturgische Kathedrale“, entstammt das Buch doch aus verschiedenen Epochen und setzt in seinen Teilen inhaltlich recht unterschiedliche Akzente. Der Liturgiewissenschaftler Stephan Winter (Osnabrück/Münster) möchte mit Jesaja zu einer Politik der Hoffnung finden. Liturgie will zwar keine Anweisungen zur Gestaltung von Tagespolitik geben, dennoch aber den ganzen Menschen prägen – auch den „homo politicus“. Eine alternative Lesart des Jesaja bietet Irmtraud Fischer (Graz) an, indem sie besonders das Weibliche im Jesajabuch hervorhebt. Es gibt einige Sprachbilder aus der weiblichen Biologie, die aufhorchen lassen. Daniel Krochmalnik (Potsdam) fragt aus jüdischer Sicht nach der Bedeutung des „Gottesknechts“. Möglicherweise ist er eine Person, möglicherweise auch nur eine Personifikation. Die Rolle des Jesaja-Buches im Rahmen der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR wird von Ruth Misselwitz (Berlin) beleuchtet. Wolfgang W. Müller OP (Luzern) beschreibt die musikalische Rezeption des Jesaja-Sujets sowohl in der Klassik als auch in der zeitgenössischen Musik.

Dass der Name des Propheten auch Programm sein kann, haben die Dominikaner in Jerusalem erkannt, als sie ihre Gemeinschaft „Saint-Isaïe“ nannten. Das Anliegen Bruno Hussars OP wird von Annie-Laurent näherhin beschrieben. Den Abschluss des Themenheftes bildet die Relektüre eines Jesaja-Kommentars des hl. Hieronymus durch Christian Hornung (Bonn).

Thomas Eggensperger OP/Frano Prcela OP

Das Titelbild stammt von Amir Rahmannejad OP, Berlin.

 

Zur Website der Zeitschrift >>

 

 

 

 

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Die Tugend der „Prudentia“ bei Thomas von Aquin (Eggensperger) >>
 
KU Eichstätt-Ingolstadt
VL Christliches Handeln in der Verantwortung für die Welt (Eggensperger) >>
 
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• Seminar Liz.: Inroduction to Arabic Manuscript Studies (Halft) >>
 
 
 

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