Dennis Halft OP zum kommissarischen Direktor ernannt

Abb.: Emil-Frank-Institut

[16.04.2021] In seiner Eigenschaft als Verwalter mit Ruf (W3) des Lehrstuhls für Abrahamitische Religionen mit Schwerpunkt Islam und interreligiöser Dialog an der Theologischen Fakultät Trier ist Dr. Dennis Halft OP, Dipl.-Theol., zum kommissarischen Direktor des Emil-Frank-Instituts im Ehrenamt ernannt worden.

Das Emil-Frank-Institut erforscht das jüdische Leben der Region Mosel-Eifel-Hunsrück von Beginn an bis in die Gegenwart. Es koordiniert dabei die örtlichen Initiativen im Zusammenwirken mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen. In Verbindung mit der Aufarbeitung der für die Juden schicksalhaften Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft steht die Recherche ihrer Lebens- und Schicksalswege im Fokus.

Das sich stetig vergrößernde Archiv, themenbezogene Veröffentlichungen, die Ausstellung in der Kultur- und Gedenkstätte Synagoge, pädagogische Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten, Schulen und Kindergärten, Vorträge und Seminare, Studienfahrten, Exkursionen sowie Konzertveranstaltungen werden ergänzt durch vielfältige interkulturelle und interreligöse Begegnungen.

Die umfangreiche Bibliothek, angeschlossen an die Stadtbücherei Wittlich, ist mittlerweile integriert in ein Fernleihsystem von Forschung und Lehre im gesamten deutschsprachigen Raum und wird rege in Anspruch genommen. Durch den Kooperationsvertrag von 1997 ist das Institut an die Theologische Fakultät Trier sowie die Universität Trier angeschlossen und genießt eine hohe wissenschaftliche Wertschätzung.

 

Link zur Website des Emil-Frank-Instituts >> 

 

 

 

 

Thomas Eggensperger OP im "Klosterland"-Podcast "Der Andere Blick"

Abb.: Klosterland e.V.

[06.04.2021] Im Perspektivwechsel-Podcast "Der andere Blick" denken Lara Buschmann und Martin Erdmann über aktuelle Fragen und Herausforderungen der Zeit nach. Buschmann ist Organisationsberaterin. Sie will verstehen, was Menschen antreibt und Teams zusammenbringt. Ermann ist ehemaliger Mönch und kennt das Leben im Kloster jenseits von Klischees und Vorurteilen. Der Podcast wird im Auftrag des "Klosterland e.V." produziert. Jüngst sprachen die beiden in ihrem Podcast mit dem Sozialethiker Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) über das Verhältnis von Wissen und Weisheit.  

In der Ankündigung von "Der andere Blick" ist zu lesen: "Mitten in Berlin lebt einer der bekanntesten Intellektuellen, der zugleich Ordensmann ist: der Dominikanerpater Thomas Eggensperger. Mit einigen anderen Mitbrüdern, die auch alle Wissenschaftler sind, teilt er sich eine gemütliche WG in Prenzlauer Berg, die aber doch mehr ist als nur eine Stadtwohnung, sondern ein Kloster im Kleinen. Und das passt gut zu Dominikanern, die von jeher in Städten gelebt haben, deren Aufgabe unter anderem das Predigen ist und die in ihrer Geschichte kontinuierlich Wissenschaftler und Denker hervorgebracht haben. Pater Thomas ist Sozialethiker mit einem Hang zu Lateinamerika, und so überrascht es nicht, dass der Professor an der PTH Münster, wohin er pendelt, auch einen Magister in Spanisch hat. Wuselig und aufgrund so mancher Ämter viel unterwegs, gibt es doch neben seinem Hauptberuf zwei Themen, denen er sich immer wieder widmet: Arbeit. Freizeit und Muße auf der einen, und auf der anderen Seite alles, was mit Wissen zusammenhängt. Der wendige Denker überrascht dabei immer wieder mit seiner pragmatischen, sachorientierten Haltung und manchmal auch mit sehr persönlichen Bekenntnissen, die zeigen, dass er bei allen akademischen Ehren ein nahbarer Seelsorger geblieben ist."

 

Hören Sie den "Klosterland"-Podcast hier (Dauer ca. 58 min) >> 

 

 

 

 

Ulrich Engel OP reflektiert auf katholisch.de über die Abwesenheit Gottes

 

Abb.: Stiftung Matthäus Berlin

[04.04.2021] Das leere Grab Jesu war bereits kurz nach den ersten Berichten über die Auferstehung Gegenstand leidenschaftlicher Dispute – und ist es bis heute geblieben. Die Frage nach seiner Historizität ist immer noch aktuell. Doch was bedeutet die Antwort darauf überhaupt für das Christentum? Über diese Frage denken die Theologen Prof. Dr. Thomas Söding (Universität Bochum) und Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Phil.-Theol. Hochschule Münster) aus bibelwissenschaftlicher und systematisch-theologischer Perspektive nach. In dem redaktionellen Beitrag von Roland Müller für katholisch.de heißt es u.a.: 

"Söding sieht den fehlenden Leichnam des Gekreuzigten in seiner Analyse des biblischen Befundes nicht als Beweis der Auferstehung, sondern versteht das leere Grab mehrdeutig: Einerseits sei es eine historische Bedingung der Möglichkeit des Glaubens an die Auferweckung Jesu. Andererseits habe die Auffindung des leeren Grabs erst in Verbindung mit den Erscheinungen des Auferstandenen einen bedeutenden Impuls für den Osterglauben gegeben."

"Daraus ergebe sich laut Engel die spirituelle Dynamik des christlichen Glaubens: 'Das Vermissen, die Sehnsucht, das Suchen nach Zeichen macht ihn entscheidend aus.' Deshalb warnt der Theologe davor, das Geheimnis Gottes unbedingt mit Sinn füllen zu wollen und plädiert für eine negative Theologie, die mehr von Gott schweigt als dass sie konkrete Inhalte über ihn aussagt. Jesus sei am Kreuz nicht für "etwas" gestorben, wie es etwa die Opfertheologie zu erklären versucht habe. Vielmehr sei der Tod des Gottessohnes "umsonst" geschehen, so Engel in Anlehnung an einen Ausspruch des Schweizer Theologen Gonsalv Mainberger. 'Der Tod Jesu hat keinen bestimmten Zweck, sondern bleibt existentiell offen – so unbefriedigend das für einen fragenden Menschen vielleicht auch sein mag.'"

Eine solche negative Auferstehungstheologie hat Folgen. Müller schreibt: "Wenn die Kirche in diesem Sinne Ostern verstehe, müsse sie versuchen, dieses 'Umsonst' in Jesu Leben und Tod nachzuahmen. 'Das hätte gravierende Konsequenzen, etwa, auf Macht zu verzichten', so Engel. Der fatale Umgang der Kirche mit dem Missbrauchsskandal oder das jüngst vom Vatikan ausgesprochene Verbot der Segnung von homosexuellen Paaren seien Zeichen einer anmaßenden Attitüde der Glaubenskongregation und der dort vertretenen Theologie, sich für geradezu allwissend zu halten. Angesichts einer Spiritualität des Vermissens, müsse man jedoch darauf verzichten." 

 

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf katholisch.de >> 

 

 

 

 

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Lehrveranstaltungen SS 2021


 
Universität Potsdam
• SE: Klöster und Ordensgemeinschaften - religionsvergleichend (Eggensperger / Engel) >>
 
Universität Trier
• VL: Biblische Hermeneutik (Halft) >>
SE: Land Israel (Halft / Buß) >>
 
Universität Hannover
• SE: Religion und Offenbarung (Eggensperger) >>
 
Universität Innsbruck
• VL: Kontextuelle Theologie (Bauer) >>
• VL: Gemeindetheologie in der Spätmoderne (Bauer) >>
SE: Interkulturelle Missionswissenschaft (Bauer) >>
• SE: Theologie und Designtheorie (Bauer) >> 
 
 

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