Thomas Eggensperger OP und Ulrich Engel OP sprechen an der KU Eichstätt

 

Abb.: KU Eichstätt/ZRKG, Tagungsflyer

[03.07.2021] Vom 1. bis zum 3. Juli 2021 fand an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Tagung "Europa (neu) erzählen. Narrative und performative (Re-)Konstruktionen eines Europa in der Krise" statt. Die hybrid durchgeführte Veranstaltung war die zweite Konferenz des internationalen Netzwerks zu einer Performativen Politischen Theologie für Europa (PPThE). Veranstaltet wurde das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Treffen im Altmühltal vom Lehrstuhl für Theologie in den Transformationsprozessen der Gegenwart und dem Zentrum Religion, Kirche, Gesellschaft im Wandel (ZRKG) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Freiburg/Br. sowie mit der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie. Die Wissenschaftler*innen, die aus ganz Europa und aus den USA angereist bzw. digital zugeschaltet waren, befassten sich mit Erzählungen und Vollzügen, mit denen Europa beschrieben, inszeniert oder kritisiert wird. Re- und De-Konstruktionen Europas wurden auf ihre politische und theologische Dimension hin befragt. 

Europa befindet sich in einer tiefen Krise, so die Ausgangsthese der von Prof. Dr. Martin Kirschner und den Mitarbeiter*innen seines Lehrstuhls organisierten Tagung. Zwischen dem „unpolitischen“ Gestus eines „alternativlosen“ Regierens im Ausnahmezustand und Protestbewegungen, die auf Feindbilder und Verschwörungstheorien, auf identitäre Strategien und Populismus zurückgreifen, spitzt sich die Frage nach einer politischen Erneuerung Europas zu. Welche Narrative und symbolischen Inszenierungen konstituieren den öffentliche Raum in Europa? Kann der belastete Name „Europa“ über koloniale und imperiale Logik hinausweisen?

Neben Wissenschaftler*innen aus Berlin (D), Birmingham (GB), Boston (USA), Eichstätt (D), Frankfurt/M. (D), Freiburg/Br. (D), Konstanz (D), Leipzig (D), Leuven (B), Lviv (Ukraine), Nis (Serbien), Osnabrück (D), Sevilla (E), St. Georgen (D), Tilburg (NL), Vechta (D) und Wien (A) war das Institut M.-Dominique Chenu Berlin gleich mit zwei Theologen bei der zweisprachigen Tagung vertreten:

 

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