Thomas Eggensperger OP hält Festvortrag über Bartolomé de Las Casas OP

Foto: Arenberger Dominikanerinnen

[25.06.2018] Seit 150 Jahren gibt es die Kongregation der Dominikanerinnen im Koblenzer Stadtteil Arenberg, wo heute 52 Schwestern leben. Aus diesem Anlass feierte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann am Sonntag, 24. Juni im Kloster ein Pontifikalamt mit den Schwestern und Gläubigen. Das Jubiläum bot nach Meinung von Generalpriorin Schwester Scholastika Jurt OP Gelegenheit, einen Blick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zu richten: „Unser Grundauftrag lautet ‚Heilende Liebe‘", erklärt die gebürtige Schweizerin. „Uns geht es über die Gesundheit des Leibes hinaus, und wir möchten die Menschen dahin begleiten.“  Daher hatte die Ordensgemeinschaft sich 2003 entschieden, ein Gästehaus zu eröffnen. „Wir sind aber kein Wellnesskloster, wie es so gerne heißt. Wir haben zwar unter anderem eine Sauna und unterschiedliche Bewegungsangebote wie Thai Chi, aber wir haben die Seelsorge unserer Gäste im Blick.“ Christliche Meditationen, Impulse und Bibelgespräche sowie Einzeltermine mit hausinternen Seelsorgerinnen und Seelsorgern werden angeboten.

Tags zuvor hatte Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) den Festvortrag gehalten. Dieser galt dem Dominikanerbischof Bartolomé de Las Casas, der im 16. Jahrhundert als Missionar und "Beschützer" der indigenen Bevölkerung in der gerade erst entdeckten bzw. eroberten sog. Neuen Welt wirkte. Damit schlug Eggensperger eine Brücke hin zum Engagement der in Bolivien wirkenden Schwestern der Arenberger Dominikanerinnen.  

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